So macht Lernen Freude

Hier findest du viele coole Lerntipps inklusive Interview mit einem Lerncoach.

Willkommen auf der Webseite «Lernen macht Freude»
mit vielen Tipps rund ums Lernen!

Interview
mit einem Lerncoach

Hier findest du die Antworten auf ein paar einfache, jedoch sehr wichtige Fragen:

  • Wie lernt man am besten Vokabular?
  • Wie lernt man die Wörter, die einfach nicht in den Kopf wollen?
  • Wie und wann sollte man anfangen zu lernen?
  • In welcher Zeit kann man das Beste rausholen?
  • Mit welcher Vorgehensweise kann man an den Prüfungen Erfolge feiern?

Wer Pausen macht,
ist schneller fertig

Pause machen ist gesund, wer hätte das gedacht. Während man lernt verbraucht man viel Energie. Irgendwann sind die Reserven aufgebraucht und du kommst nur noch langsam voran. Du fängst an zu Gähnen und kannst dir kaum noch etwas merken. Dein Gehirn und du brauchen dann eine Pause um wieder an Energie zu kommen. Wenn du etwas uninteressant und langweilig findest und eine menge Willenskraft benötigst, ist dein Gehirn schneller erschöpft. Die meisten Schülerinnen und Schüler arbeiten zulange. Am besten ist es alle 30Minuten eine kurze Pause zu machen, aber dies ist natürlich deine Entscheidung. Bewege ich in diesen 5minuten, halte deinen Kopf nach draussen, Trink und iss etwas. Dies frischt dein Gehirn auf und du kannst nachher gut weiterarbeiten. (Quelle: «Clever lernen» Stefanie Rietzler und Fabian Grolimund )

Der Überlebenskünstler
in unserem Kopf

Unsere Gehirne sind im Laufe von hunderttausenden von Jahren entstanden - lange bevor es Schulen gab. Das Gehirn hatte damals die Aufgabe, unser Überleben zu sichern. Es musste lernen, sich alles möglichst schnell zu merken. Dafür sind wir mit Gefühlen ausgestattet. Wenn unsere Vorfahren etwas als gut empfanden, freuten sie sich und ihr Gehirn sorgte dafür, dass sie sich noch lange an den Ort erinnern und ihn wiederfinden konnten. Wenn sie aber zum Beispiel etwas Verfaultes assen, ekelten sie sich und schon beim Anblick wurde ihnen schlecht davon. Genau so funktioniert unser Gehirn heute noch. Wenn du also deinem Gehirn sagst: «Das brauchen wir eh nicht», drückst du quasi den OFF-Schalter. Wenn du also nächstes Mal etwas lernen musst, zum Beispiel dir einen Text merken musst, dann trickse dein Gehirn doch aus und sage ihm, dass das jetzt wichtig ist, denn so kannst du dir die Sachen viel besser merken. (Quelle: «Clever lernen» Stefanie Rietzler und Fabian Grolimund)

Mit Planen das
Gehirn entlasten

Wenn du in der Schule bist, denke dir nicht: «Ach das merke ich mir einfach, das muss ich mir nicht aufschreiben». Wenn sich dein Gehirn viele Termine merken muss, kann man ganz schnell mal einen vergessen. Dies löst auch das mulmige Gefühl au,s etwas vergessen zu haben. Vielleicht erwischst du dich auch dabei, wie du abends im Bett liegst und auf einmal fällt dir etwas ein, was du noch vergessen hast. Also schreibe dir die Sachen auf, dann musst du auch nicht immer daran denken, sondern kannst dein Gehirn entlasten. (Quelle: «Clever lernen» Stefanie Rietzler und Fabian Grolimund)

Wie du Texte am
besten zusammenfasst

  1. Wenn es ein langer Text ist, dann teile ihn in kurze Abschnitte auf.
  2. Lies einen Absatz durch und markiere drei bis fünf Schlüsselbegriffe, die du auf einen Spickzettel an den Test mitnehmen würdest.
  3. Fasse am Schluss des Textes in Worten zusammen, was du gerade gelesen hast.
  4. Gehe dem Inhalt auf den Grund und kläre Fragen.

(Quelle: «Clever lernen» Stefanie Rietzler und Fabian Grolimund )

So nutzt du die
Unterrichtszeit am besten

Wenn du im Unterricht nicht aufpasst, musst du umso mehr zuhause machen. Diese Zeit könntest du mit Freunden verbringen oder Videospiele spielen... Wenn man im Unterricht aktiv dabei ist, hat man auch automatisch bessere Noten. Du hast dann einen grossen Teil des Stoffes für die Prüfung schon gelernt und musst ihn nur noch repetieren. Die Unterrichtsstunde wird automatisch interessanter, dir ist weniger langweilig und ausserdem vergeht die Zeit schneller. Dein Lehrer bekommt einen guten Eindruck von dir und rundet deine Noten eher auf. Und du erlebst keine peinlichen Situationen in der Art von: «Äh-wo-waren-wir?». Es hilft dir ausserdem, wenn du dir Ziele setzt wie zum Beispiel «ich möchte mich mindestens fünfmal melden». Aus meinen eigenen Erfahrungen kann ich noch sagen, dass es hilft, wenn Freunde auch mitmachen. Es ist dann wie ein gegenseitiges Pushen. (Quelle: «Clever lernen» Stefanie Rietzler und Fabian Grolimund)

An der Prüfung oder
beim Lernen

  1. Mache dich nicht selber schlecht, denn das macht dir nur mehr Stress.
  2. Wenn du auf Schwierigkeiten stösst und nicht weiter kommst, dann lerne diese Stellen gut, aber nicht zu lange.
  3. Spreche, zum Beispiel wenn du Wörter lernst, den Satz daneben gleich auch laut aus, denn dann kann dein Gehirn eine stärkere Bindung machen.
  4. Denke dir zu Texten Prüfungsfragen aus. Wenn du alte Tests hast, dann kannst du Fragen von dort nehmen. Überlege dir, welche Fragen deine Lehrperson stellen könnte.

(Quelle: «Clever lernen» Stefanie Rietzler und Fabian Grolimund)